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OpenClaw auf Hetzner (Docker, Produktions‑VPS‑Leitfaden)

Ziel

Ein persistentes OpenClaw Gateway auf einem Hetzner‑VPS mit Docker betreiben – mit dauerhaftem Zustand, fest integrierten Binaries und sicherem Neustartverhalten. Wenn Sie „OpenClaw 24/7 für ~5 $“ möchten, ist dies das einfachste zuverlässige Setup. Die Preise bei Hetzner ändern sich; wählen Sie den kleinsten Debian/Ubuntu‑VPS und skalieren Sie hoch, falls OOMs auftreten.

Was machen wir (in einfachen Worten)?

  • Einen kleinen Linux‑Server mieten (Hetzner‑VPS)
  • Docker installieren (isolierte App‑Laufzeit)
  • Das OpenClaw Gateway in Docker starten
  • ~/.openclaw + ~/.openclaw/workspace auf dem Host persistieren (übersteht Neustarts/Rebuilds)
  • Über einen SSH‑Tunnel von Ihrem Laptop auf die Control UI zugreifen
Auf das Gateway kann zugegriffen werden über:
  • SSH‑Port‑Weiterleitung von Ihrem Laptop
  • Direkte Port‑Freigabe, wenn Sie Firewalling und Tokens selbst verwalten
Dieser Leitfaden geht von Ubuntu oder Debian auf Hetzner aus.
Wenn Sie einen anderen Linux‑VPS verwenden, ordnen Sie die Pakete entsprechend zu. Für den generischen Docker‑Ablauf siehe Docker.

Schneller Weg (erfahrene Betreiber)

  1. Hetzner‑VPS bereitstellen
  2. Docker installieren
  3. OpenClaw‑Repository klonen
  4. Persistente Host‑Verzeichnisse erstellen
  5. .env und docker-compose.yml konfigurieren
  6. Erforderliche Binaries in das Image einbacken
  7. docker compose up -d
  8. Persistenz und Gateway‑Zugriff verifizieren

Was Sie benötigen

  • Hetzner‑VPS mit Root‑Zugriff
  • SSH‑Zugriff von Ihrem Laptop
  • Grundlegende Vertrautheit mit SSH + Copy/Paste
  • ~20 Minuten
  • Docker und Docker Compose
  • Modell‑Authentifizierungsdaten
  • Optionale Anbieter‑Zugangsdaten
    • WhatsApp‑QR
    • Telegram‑Bot‑Token
    • Gmail‑OAuth

1. VPS bereitstellen

Erstellen Sie einen Ubuntu‑ oder Debian‑VPS bei Hetzner. Als Root verbinden:
Dieser Leitfaden geht davon aus, dass der VPS zustandsbehaftet ist. Behandeln Sie ihn nicht als wegwerfbare Infrastruktur.

2. Docker installieren (auf dem VPS)

Verifizieren:

3. OpenClaw‑Repository klonen

Dieser Leitfaden geht davon aus, dass Sie ein benutzerdefiniertes Image bauen, um die Persistenz der Binaries zu gewährleisten.

4. Persistente Host‑Verzeichnisse erstellen

Docker‑Container sind ephemer. Jeglicher langlebige Zustand muss auf dem Host liegen.

5. Umgebungsvariablen konfigurieren

Erstellen Sie .env im Repository‑Root.
Starke Geheimnisse erzeugen:
Committen Sie diese Datei nicht.

6. Docker‑Compose‑Konfiguration

Erstellen oder aktualisieren Sie docker-compose.yml.
--allow-unconfigured dient nur der bequemen Erstinbetriebnahme und ersetzt keine ordnungsgemäße Gateway-Konfiguration. Setzen Sie weiterhin die Authentifizierung (gateway.auth.token oder Passwort) und verwenden Sie sichere Bind-Einstellungen für Ihre Bereitstellung.

7. Erforderliche Binaries in das Image einbacken (kritisch)

Binaries in einem laufenden Container zu installieren, ist eine Falle. Alles, was zur Laufzeit installiert wird, geht beim Neustart verloren. Alle externen Binaries, die von Skills benötigt werden, müssen zur Build‑Zeit des Images installiert werden. Die folgenden Beispiele zeigen nur drei gängige Binaries:
  • gog für Gmail‑Zugriff
  • goplaces für Google Places
  • wacli für WhatsApp
Dies sind Beispiele, keine vollständige Liste. Sie können beliebig viele Binaries nach demselben Muster installieren. Wenn Sie später neue Skills hinzufügen, die zusätzliche Binaries benötigen, müssen Sie:
  1. Das Dockerfile aktualisieren
  2. Das Image neu bauen
  3. Die Container neu starten
Beispiel‑Dockerfile

8. Build und Start

Binaries verifizieren:
Erwartete Ausgabe:

9. Gateway verifizieren

Erfolg:
Von Ihrem Laptop aus:
Öffnen: http://127.0.0.1:18789/ Fügen Sie Ihr Gateway‑Token ein.

Was wo persistiert (Single Source of Truth)

OpenClaw läuft in Docker, aber Docker ist nicht die Single Source of Truth. Jeglicher langlebige Zustand muss Neustarts, Rebuilds und Reboots überstehen.

Infrastructure as Code (Terraform)

Für Teams, die Infrastructure-as-Code-Workflows bevorzugen, bietet ein von der Community gepflegtes Terraform-Setup:
  • Modulare Terraform-Konfiguration mit Remote-State-Management
  • Automatisierte Bereitstellung via cloud-init
  • Deployment-Skripte (Bootstrap, Deploy, Backup/Restore)
  • Sicherheits-Härtung (Firewall, UFW, SSH-only-Zugriff)
  • SSH-Tunnel-Konfiguration für den Gateway-Zugriff
Repositories: Dieser Ansatz ergänzt das oben beschriebene Docker-Setup durch reproduzierbare Deployments, versionskontrollierte Infrastruktur und automatisierte Disaster-Recovery.
Hinweis: Von der Community gepflegt. Bei Problemen oder Beiträgen siehe die obigen Repository-Links.